Was machst du in Moritzburg am liebsten?

Neben wohltuenden Spaziergängen genieße ich es, zu musizieren und in der Bibel zu lesen. Diese Tätigkeiten schenken mir Ruhe, Inspiration und eine tiefe Verbindung zu mir selbst und meinem Glauben.

Warum hast du das Amt übernommen?

Das Amt der Konviktorin ist mir ein echtes Herzensanliegen. Es erfüllt mich, für die Menschen im Brüderhaus da zu sein, ihnen zuzuhören und dazu beizutragen, dass sie sich gesehen, unterstützt und wohlfühlen. Die Möglichkeit, das Zusammenleben aktiv mitzugestalten, empfinde ich als großes Geschenk.

Teil dieser Gemeinschaft zu sein, bedeutet für mich mehr als nur eine Aufgabe, es ist eine Berufung. Besonders die organisatorischen und verwaltenden Tätigkeiten bereiten mir Freude, da ich hier meine Stärken einbringen und Strukturen schaffen kann, die unser Miteinander stärken und den Alltag für alle bereichern.

Was sind deine Aufgaben?

Im Rahmen meiner Tätigkeit im Brüderhaus übernehme ich gemeinsam mit Levin die Organisation und Koordination des Hausrats. Dabei fungiere ich als zentrale Ansprechperson für die Bewohner*innen, nehme ihre Anliegen ernst und unterstütze sie bedarfsorientiert im Alltag. Auch Steve stehe ich bei kleineren Aufgaben zur Seite, wenn Hilfe benötigt wird.

Die Gemeinschaft im Brüderhaus ist für mich von großer Bedeutung. Ich schätze das Miteinander und bringe mich aktiv ein, um das Zusammenleben konstruktiv mitzugestalten. Besonders die organisatorischen und verwaltenden Tätigkeiten bereiten mir Freude, da ich hier meine Stärken einbringen und zur Struktur und Stabilität des Hauses beitragen kann.

Dein schönstes Erlebnis im Brüderhaus?

Einen einzelnen schönsten Moment kann ich nicht benennen, dafür gab und gibt es zu viele kostbare Augenblicke. Jede Begegnung, ob spontan oder geplant, trägt auf ihre Weise zur Tiefe und Lebendigkeit meines Erlebens bei. Besonders berührend sind jene ungeplanten, gemeinschaftlichen Aktionen, die wie von selbst entstehen und das Miteinander auf besondere Weise stärken.

Dein Lieblingsbibelvers?

Ein Vers der mich seit vielen Jahren begleitet, aus dem 2.Korinther 12,9 (Schlachter 2000)

„Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne.“

 

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